Wirtschaftsgemeinschaft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWirt-schafts-ge-mein-schaft
WortzerlegungWirtschaftGemeinschaft
eWDG, 1977

Bedeutung

Zusammenschluss von Staaten zur wirtschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit
Beispiele:
die Wirtschaftsgemeinschaft der sozialistischen Länder (= Zusammenschluss, wirtschaftliches, politisches Zusammenwirken einer Reihe von sozialistischen Ländern im Rahmen des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe)
historisch die europäische Wirtschaftsgemeinschaft (= staatsmonopolistischer Zusammenschluss einer Reihe westeuropäischer Staaten zu gemeinsamem Vorgehen auf wirtschaftlichem, politischem und kulturellem Gebiet mit dem Ziele der Aufrechterhaltung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse, der Stärkung des imperialistischen Weltsystems, der Gemeinsame Markt)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Assoziierung Assoziierungsabkommen Atombehörde Atomgemeinschaft Beitritt Freihandelsassoziation Freihandelszone Gipfelkonferenz Gründerstaat Gründung Gründungsmitglied Gründungsvertrag Ministerrat Mitgliedsländer Mitgliedsstaat Montan-Union Montanunion Währungsunion asiatisch-pazifisch eurasisch europäisch gesamtafrikanisch karibisch ostafrikanisch südamerikanisch südostasiatisch westafrikanisch zentralafrikanisch zentralamerikanisch östlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wirtschaftsgemeinschaft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So war es immer, bei der frühen Wirtschaftsgemeinschaft wie später beim Euro.
Die Welt, 04.04.2003
Ohne sie hätte es die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft nicht so weit gebracht.
Die Zeit, 19.04.1996, Nr. 17
Dieses Urteil könnte man als Motto für die gesamte Europäische Wirtschaftsgemeinschaft nehmen.
Neue Rundschau, 1971, Nr. 3, Bd. 82
Gleichzeitig laufe die Arbeit an der Wirtschaftsgemeinschaft und der Währungsunion.
Nr. 194: Gespräch Kohl mit Bush vom 25. Februar 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 25781
Aber sie ist nicht notwendig Wirtschaftsgemeinschaft oder wirtschaftsregulierende Gemeinschaft, und wo sie es ist, in sehr verschiedenem Maße.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 191
Zitationshilfe
„Wirtschaftsgemeinschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wirtschaftsgemeinschaft>, abgerufen am 24.10.2019.

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