Windsack, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWind-sack
WortzerlegungWindSack
eWDG, 1977

Bedeutung

fachsprachlich leicht konischer Schlauch aus Stoff, der, drehbar angebracht, Windrichtung und Windstärke anzeigt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sehr ernst nehmen sollte man prall gefüllte Windsäcke auf Brücken.
Der Tagesspiegel, 06.09.2003
Bei den rot-weiß gestreiften Windsäcken darf die Maschine sanft landen.
C't, 2001, Nr. 17
Und nun rasselt der Zug in den Windsack, zu deutsch Bahnhof, hinein.
Engelhardt, Wilhelm: Kleiner Knigge für heimkehrende Sieger nebst kurzer Instruktion über die Heimat. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1918], S. 20673
Auch bei der Sackpfeife gibt der Bläser den Atemwind nicht unmittelbar in die Schallröhre, sondern in einen Windsack, daher auch der Name.
Sonner, Rudolf: Balginstrumente. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 8292
Wesentlicher Bestandteil ist ein Windsack (Tierhaut, heute auch Gummi oder Kunststoff), der durch ein Anblasrohr (Blaspfeife) oder einen Blasebalg mit Luft versorgt wird.
o. A.: S. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 2903
Zitationshilfe
„Windsack“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Windsack>, abgerufen am 22.05.2019.

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