Willenlosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWil-len-lo-sig-keit
Wortzerlegungwillenlos-igkeit
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiel:
Das Pferd, der Willenlosigkeit seines Reiters bewußt, trug ihn wieder zur Krone des Hügels empor [WiechertErzählungen39]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Zustand

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Willenlosigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Willenlosigkeit schlägt den Dramen des Begehrens endlich ein Schnippchen.
Die Zeit, 12.01.2006, Nr. 03
Die Folge ist eine demente Abstumpfung bis hin zur vollkommenen Willenlosigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2000
Mittlerweile war der gleichgültige Ausdruck und die Willenlosigkeit aus dem Gesicht und aus der Haltung unseres Fischers wieder geschwunden!
Rangnow, Rudolf: Tropenpracht und Urwaldnacht, Braunschweig: Gustav Wenzel & Sohn 1938 [1938], S. 45
Die vermeintliche Willenlosigkeit des Konsumenten hängt unter Umständen mit der angestrebten Perfektion der Programme zusammen.
Die Zeit, 02.10.1970, Nr. 40
Das alte System, das äußerlich gestürzt schien, herrsche durch die Tat- und Willenlosigkeit der Regierung ungebrochen weiter.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 27.03.1919
Zitationshilfe
„Willenlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Willenlosigkeit>, abgerufen am 21.04.2019.

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