Wesensunterschied, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWe-sens-un-ter-schied (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

Unterschied in der Eigenart einer Sache, Person zu einer anderen
Beispiel:
zwischen den beiden Geschwistern besteht ein großer Wesensunterschied

Typische Verbindungen
computergeneriert

Geschlecht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wesensunterschied‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Genau so sicher gibt es zwischen Mann und Frau angeborene Wesensunterschiede.
Die Zeit, 01.03.1976, Nr. 09
So sah denn der Ägypter in seinem weitgespannten Universalismus keine Wesensunterschiede zwischen den mannigfachen Elementen, aus denen sich die Welt zusammensetzte.
Wilson, John A.: Ägypten. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 777
Ein fundamentaler Wesensunterschied zur "totalitären Demokratie" existiert für Kurz nicht, das innerste Wesen der Demokratie sei selber "terroristisch".
Die Welt, 22.01.2000
Zwischen den einzelnen Stilgattungen aber gibt es keinen Unterschied der Qualität, sondern nur Wesensunterschiede.
Gudenrath, Eduard: Geist und Gestalt in der Baukunst, Berlin: Oestergaard 1929, S. 195
Der Wesensunterschied von Mensch und Tier beginnt nicht erst bei der Sprache oder dem "Verstand".
Gehlen, Arnold: Der Mensch, Berlin: Junker und Dünnhaupt 1940, S. 144
Zitationshilfe
„Wesensunterschied“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wesensunterschied>, abgerufen am 24.04.2019.

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