Wesenskern, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWe-sens-kern
WortzerlegungWesenKern
eWDG, 1977

Bedeutung

entscheidende, bestimmende Wesenszüge einer Sache, Person
Beispiele:
er drang stets zum Wesenskern der Probleme vor
Trotz aller Schäden aber blieb die Stadt in ihrem Wesenskern unberührt [Kellerm.Totentanz459]

Typische Verbindungen
computergeneriert

ausmachen eigentlich inner innerst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wesenskern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Architektur sei doch zu vielfältig, als dass man einen deutschen Wesenskern ausmachen könnte - so die These.
Die Zeit, 29.07.2002, Nr. 30
Die christliche Mission ist in ihrem Wesenskern beinahe immer mißverstanden worden.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 459
Trotzdem ist der Mensch in seinem innersten Wesenskern als Person stets derselbe.
Hasler, Ulrich E.: Eubiotik, Heidelberg: Haug 1967, S. 152
Der Mythos enthält somit in objektivierter Gestalt einen geschichtlichen Wesenskern.
Ott, H.: Entmythologisierung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 3012
Dieses geschichtliche Weltbild ist in seinem Wesenskern eine männliche Schöpfung.
Hofmann, Werner: Das irdische Paradies, München: Prestel 1991 [1960], S. 15
Zitationshilfe
„Wesenskern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wesenskern>, abgerufen am 24.04.2019.

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