Wertsetzung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wertsetzung · Nominativ Plural: Wertsetzungen
WorttrennungWert-set-zung (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als genealogischer Historiker sichtete er die vergangenen Wertsetzungen; als poetischer Philosoph erließ er aus den gewonnenen Erkenntnissen neue Gesetze.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.1999
Trotzdem muß er, als Bruch in der Wertsetzung, als Bruch mit der kapitalistischen Determination, im eigenen Leben für andere erkennbar sein.
konkret, 1992
Da wir Gottes Willen und Wesen nicht rational erreichen können, müssen wir im Glauben Gottes Willen als seine Wertsetzungen aus der O. entgegennehmen.
Gloege, G.: Offenbarung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13952
Gewiß sind derartige Erfahrungen geeignet, existenziell zu erschüttern und tiefgreifende Wandlungen in Wertsetzung und Lebensplanung zu bewirken.
Pfeiffer, Wolfgang M.: Meditation und Trance. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 20426
Aber eines ist sicher: als in Athen diese Entwicklung sozusagen auf ihren Kulminationspunkt gelangt war, trat auch nicht der geringste Anflug einer eigenen Wertsetzung zutage.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3788
Zitationshilfe
„Wertsetzung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wertsetzung>, abgerufen am 25.06.2019.

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