Wertethik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wertethik · Nominativ Plural: Wertethiken
Nebenform Werteethik · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Werteethik · Nominativ Plural: Werteethiken
Aussprache
WorttrennungWert-ethik ● Wer-te-ethik (computergeneriert)
WortzerlegungWertEthik

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus dieser Dialektik zwischen Absicht und Zweck hat sich in der idealistischen Philosophie dann die Wertethik entwickelt.
Oyen, H. van: Gesinnungsethik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 16101
Freilich eben hier, in seiner Wertethik und Anthropologie, ist Schelers Lehre am verwundbarsten.
Die Zeit, 05.12.1980, Nr. 50
Kurz vor dem ersten Weltkrieg schrieb Max Scheler eine Wertethik, die Kants bloß formale Ethik inhaltlich auffüllen sollte.
Süddeutsche Zeitung, 12.07.2003
Und auch die moderne materiale Wertethik fürchtet in der Gesetzesethik, auch noch in ihrer autonomen Form, eine Gefährdung der objektiven und zeitlosen Geltung der Wertgehalte.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1725
Zitationshilfe
„Wertethik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wertethik>, abgerufen am 26.04.2019.

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