Dieser Artikel ist nicht auf dem aktuellen Stand. Er wird im Rahmen des DWDS-Projekts von der Redaktion überarbeitet.

Werktätige, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Werktätigen · Nominativ Plural: Werktätige(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Werktätigen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Werktätige.
WorttrennungWerk-tä-ti-ge
Grundformwerktätig
eWDG, 1977

Bedeutung

DDR jmd., der seinen Lebensunterhalt selbst durch gesellschaftlich notwendige Arbeit erwirbt, meist in einem Arbeitsrechtsverhältnis steht und nicht auf Kosten fremder Arbeitskraft lebt
Beispiele:
Arbeiter, Angestellte, Angehörige der Intelligenz, Genossenschaftsbauern sind Werktätige
die sozialistischen, fortschrittlichen Werktätigen
die kulturelle Betreuung der Werktätigen in den Betrieben
die DDR ist ein Staat der Werktätigen
ein enges Bündnis der Arbeiterklasse mit den werktätigen Bauern und den anderen Werktätigen [Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung4,112]

Thesaurus

Synonymgruppe
Berufstätige  weibl. · Berufstätiger  männl. · ↗Erwerbstätige  weibl. · Erwerbstätiger  männl. · Werktätige  DDR, weibl. · Werktätiger  DDR, männl.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Zitationshilfe
„Werktätige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Werktätige>, abgerufen am 26.05.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
werktätig
Werktagsgewand
Werktagsarbeit
werktags
werktäglich
Werktelefon
Werktelephon
Werktisch
Werktitel
Werktor