Werkspionage, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Nebenform Werksspionage · Substantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWerk-spi-ona-ge · Werk-spio-na-ge ● Werks-spi-ona-ge · Werks-spio-na-ge (computergeneriert)
WortzerlegungWerkSpionage
eWDG, 1977

Bedeutung

Spionage, die Informationen über Betriebsgeheimnisse zu erlangen sucht

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den Fabriken war er nicht gern gesehen, vom Rausschmiß bedroht, der Werkspionage verdächtig.
Süddeutsche Zeitung, 11.01.1997
Man hatte also das Gefühl, einem Prozeß beizuwohnen, bei dem der Industriellen-Verband beabsichtigte, in der Frage der sogenannten Werkspionage ein Exempel zu statuieren.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1931
Vor dem Schöffengericht Berlin-Mitte, unter Vorsitz von Landgerichtsdirektor Dr. Arndt, begann heute ein umfangreicher Prozeß wegen Werkspionage.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 03.03.1931
Zunehmend erhalten Detekteien ihre Aufträge aus Industrie und Wirtschaft: Unterschlagungen, Betrug, fingierte Autounfälle, Transportschäden, Sabotage, Recherchen für Versicherungen, Werkschutz und Werkspionage stehen auf der Tagesordnung.
Die Zeit, 09.02.1976, Nr. 06
In der I.G. Farbenindustrie werden 4 kommunistische Angestellte wegen Werkspionage zugunsten der Sowjetunion festgenommen.
o. A.: 1931. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 8347
Zitationshilfe
„Werkspionage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Werkspionage>, abgerufen am 26.06.2019.

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