Weltende, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWelt-en-de (computergeneriert)
WortzerlegungWeltEnde
eWDG, 1977

Bedeutung

übertrieben, scherzhaft
Beispiel:
du wohnst ja am Weltende! (= sehr abgelegen!)

Thesaurus

Synonymgruppe
Apokalypse · Ende der Welt · ↗Götterdämmerung · ↗Offenbarung · ↗Ragnarök · Tag des jüngsten Gerichts · Weltende · ↗Weltuntergang
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angst Erwartung baldig bevorstehend drohend nah nahend verkünden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weltende‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Insofern bestärkt die Nasa gerade nach Kräften die schwärmerische Idee vom baldigen Weltende.
Die Zeit, 12.06.2012, Nr. 13
Die neue Bewegung prophezeite das Weltende nun für das Jahr 1914 und versprach für die Zeit danach ein neues Friedensreich.
Die Welt, 26.03.2005
Angesichts des bevorstehenden Weltendes wollte man eine umfassende Missionstätigkeit aufnehmen.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7059
Auf diese Weise mußte man zur Jahrtausendwende das Weltende erwarten.
Kraft, H.: Chiliasmus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 17795
Als 1492 das unmittelbar erwartete Weltende ausblieb, veröffentlichte der Metropolit die neuen Ostertafeln mit dem Hinweis, Iwan III.
Philipp, Werner: Altrußland bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7055
Zitationshilfe
„Weltende“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Weltende>, abgerufen am 16.06.2019.

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