Weidegang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Weidgang · Substantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWei-de-gang ● Weid-gang (computergeneriert)
WortzerlegungWeide2Gang1
eWDG, 1977

Bedeutung

Nahrungssuche des Viehs auf der Weide
Beispiel:
Ein Feld mit ständigem Weidegang durch Gänse erbrachte einen doppelt so hohen Ernteertrag [Natur u. Heimat1960]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Milchbauern müssen die Tiere ausgeklügelt "managen" – Weidegänge sind da zu ineffizient.
Die Zeit, 02.09.2013, Nr. 35
Bei sommerlichem Weidegang kann der Ausfall an Dung durch verstärkte Einstreu im Winter wieder etwas ausgeglichen werden.
Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 7
Den Übergang von der Winterfütterung zum Weidegang darf man nur allmählich vornehmen.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 402
Der sommerlicher Weidegang beginnt nach altem Brauchtum im Mai mit einem festlichen, choreographisch geordneten Aufmarsch.
Süddeutsche Zeitung, 29.08.1995
Aber damals war es bei uns noch sehr üblich, und es hatte seine Vorteile, zum Beispiel die günstigen Bedingungen für den Weidegang.
Bergengruen, Werner: Der letzte Rittmeister, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1956 [1952], S. 121
Zitationshilfe
„Weidegang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Weidegang>, abgerufen am 22.08.2019.

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