Weckruf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWeck-ruf
WortzerlegungweckenRuf
eWDG, 1977

Bedeutung

Ruf, der eine größere Gemeinschaft, jmdn. wecken soll
Beispiel:
In der Frühe lief der Wachthabende, seinen Weckruf schreiend, durch den Saal [UhseSöldner48]
übertragen aufrüttelnde Aufforderung, Mahnung
Beispiel:
[der diesjährige Jugendtag] muß ein Weckruf, ein Alarmruf auch für die Partei ... sein [Thälm.Reden1,240]

Thesaurus

Synonymgruppe
Fanal · Signal zum (...) · ↗Startsignal  ●  Weckruf  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anschlag Morgen benötigen bestellen bezeichnen dienen ertönen laut morgendlich musikalisch reißen schrill telefonisch unüberhörbar verstehen werten wirken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weckruf‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber seine spielerisch überlegene Elf gab nicht nach, für sie war das Tor ein Weckruf.
Die Welt, 21.02.2005
Schlicht spielt er die Piecen, mit signalartigen Weckrufen nicht sparend.
Der Tagesspiegel, 22.08.2003
Beim Weckruf des Führers trat man zum großen Ausmisten an.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 432
Als David am nächsten Morgen vom Weckruf des Portiers aus dem Schlaf gerissen wurde, war sie schon gegangen.
Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 236
An der Kathedrale zu Reims, die der Doktor gesehen hatte, saßen sie so zu langen steinernen Friesen gereiht, unter dem Weckruf der Engel.
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 958
Zitationshilfe
„Weckruf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Weckruf>, abgerufen am 24.08.2019.

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