Weckglas, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWeck-glas
Wortbildung mit ›Weckglas‹ als Erstglied: ↗Weckglasöffner
eWDG, 1977

Bedeutung

Glas, in dem etw. eingeweckt, eingekocht wird, Einweckglas
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Weckapparat · Einweckglas · Weckglas · einwecken
Weckapparat m. Einweckglas Weckglas n. Gerät und Behälter zum keimfreien Konservieren von Lebensmitteln (Anfang 20. Jh.), benannt nach J. Weck, der dieses Verfahren 1894 entwickelt. einwecken Vb. ‘keimfrei einkochen’ (Anfang 20. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Einkochglas · ↗Einmachglas · ↗Einweckglas · Weckglas
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

aufbewahren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weckglas‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt hier ja alles, denn die Häuser stehen leer, und die Weckgläser sind alle voll.
Die Welt, 25.04.2005
Sie sind noch bissfest, wenn sie in das große Weckglas gegeben werden.
Die Zeit, 07.11.2011, Nr. 45
Niemals trommelte und betete er vor der Vorstellung das Weckglas an.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 636
Auf dem Boden reihten sich Weckgläser mit Johanniskraut, reichlich in Öl getränkt.
Jentzsch, Kerstin: Ankunft der Pandora, München: Heyne 1997 [1996], S. 78
Sie sieht, im Geiste, ein gutes Dutzend Weckgläser voll Wildbret.
Johst, Hanns: Die Torheit einer Liebe, München: Langen Müller 1942 [1930], S. 164
Zitationshilfe
„Weckglas“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Weckglas>, abgerufen am 22.07.2019.

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