Wasserkunst, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWas-ser-kunst
WortzerlegungWasserKunst
eWDG, 1977

Bedeutung

historisch Springbrunnen, Kaskade im Garten, Park, vor allem in der Barockzeit
Beispiele:
die Wasserkünste von Versailles
als die Wasserkünste das erste Mal spielten [Feuchtw.Goya277]

Thesaurus

Technik
Synonymgruppe
Herrenkunst · ↗Wasserhaltung · Wasserkunst

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Kraft, die alle Wasserkünste spielen ließ, durfte er nicht vergeuden.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 67
Der Wagen stiehlt der Wasserkunst, einem wunderschönen Renaissance-Pavillon, die Show.
Süddeutsche Zeitung, 09.04.2002
Der Spreekanal wiederum bietet sich als Ort der Wasserkünste an.
Der Tagesspiegel, 01.01.1997
Die Wasserkünste waren verschiedenartige Wasserhebemaschinen, die meist in Gebäuden untergebracht wurden.
o. A.: Lexikon der Kunst - W. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 31337
Die Stadt wird durchflossen von mehreren Bächen, die den dort heimischen Industrien sehr zustatten kommen und uns Knaben reichlich Gelegenheit zur Übung von Wasserkünsten gaben.
Fischer, Emil: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 12000
Zitationshilfe
„Wasserkunst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wasserkunst>, abgerufen am 17.10.2019.

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