Wartepflicht

WorttrennungWar-te-pflicht
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Verkehrswesen Verpflichtung zu warten (um Vorfahrt zu gewähren)
2.
Rechtssprache Verpflichtung, etw. nicht vor Ablauf einer bestimmten Frist zu tun

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er stoppte plötzlich und brüllte mich an, ich hätte eine Wartepflicht.
Der Tagesspiegel, 03.02.2005
Bei verhältnismäßig geringem Schaden habe die Angeklagte mit 30 Minuten ihrer Wartepflicht genügt.
Die Zeit, 28.11.1969, Nr. 48
Wer auf den bevorrechtigten Straßenzug weiterfahren will, hat gegenüber dem aus den Straßen mit Wartepflicht kommenden Verkehr die Vorfahrt.
o. A.: Verkehrskunde für die Führerscheinklassen 1-3-4, Remagen: Verkehrs-Verl. 1965, S. 17
Eine Wartepflicht am Unfallort müsse immer im Verhältnis zum Schaden (hier 950 Mark) gesehen werden.
Süddeutsche Zeitung, 04.03.2000
Die Drei diskutieren noch eine ganze Weile über Vorfahrt und Wartepflicht, Schuld und Unschuld.
Neues Leben, 1985, Nr. 6
Zitationshilfe
„Wartepflicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wartepflicht>, abgerufen am 20.08.2019.

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