Wartehäuschen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWar-te-häus-chen
Wortzerlegungwarten1Häuschen
eWDG, 1977

Bedeutung

etw., das beim Aufenthalt an Haltestellen die Möglichkeit bietet, sich unterzustellen
Beispiel:
wir saßen im Wartehäuschen und warteten auf den Bus

Thesaurus

Eisenbahn
Synonymgruppe
Wartehäuschen  ●  Wartekoje  österr.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Neben dem Wartehäuschen steht eine junge Frau, etwa 20 Jahre alt.
Süddeutsche Zeitung, 05.04.2003
Außer der zerborstenen Scheibe eines Wartehäuschens weist nichts auf die Explosion hin.
Die Welt, 28.07.2000
Dann sah ich eine Haltestelle, ein Wartehäuschen auf freiem Feld.
Schlink, Bernhard: Der Vorleser, Zürich: Diogenes 1995, S. 39
Da es regnete, trat er in ein halboffenes Wartehäuschen der Trambahn.
Rosendorfer, Herbert: Großes Solo für Anton, Zürich: Diogenes 2000 [1976], S. 203
Dann starrt er verloren durch die Scheiben des Wartehäuschens über die Rheinallee.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 245
Zitationshilfe
„Wartehäuschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wartehäuschen>, abgerufen am 22.07.2019.

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