Wartegeld

GrammatikSubstantiv
WorttrennungWar-te-geld
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

früher Geld, das einem in den Wartestand versetzten Beamten oder Offizier vom Staat gezahlt wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das heißt, wenn er nicht arbeitete, bekäme er etwa 130 Mark Wartegeld, das wäre um 200 Mark weniger als sein Gehalt.
Die Zeit, 13.09.1951, Nr. 37
Es empfehle sich, ihnen für diese Zeit eine Art Wartegeld zu zahlen.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 03.02.1903
Das Wartegeld der Beamten beträgt drei Viertel des ruhegehaltsfähigen Diensteinkommens, höchstens 18000 Mark.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 05.03.1920
Hiebei wird hervorgehoben, daß an den bereits bewilligten Ruhegehältern und an den Wartegeldern nichts geändert wird.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1937]
Jagow, der zuletzt Regierungspräsident in Breslau war, war nach der Revolution auf Wartegeld gesetzt worden.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1927
Zitationshilfe
„Wartegeld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wartegeld>, abgerufen am 19.07.2019.

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