Wahlrecht, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWahl-recht
WortzerlegungWahlRecht
Wortbildung mit ›Wahlrecht‹ als Erstglied: ↗Wahlrechtsfrage · ↗wahlrechtlich  ·  mit ›Wahlrecht‹ als Letztglied: ↗Ausländerwahlrecht · ↗Dreiklassenwahlrecht · ↗Frauenwahlrecht · ↗Klassenwahlrecht · ↗Kommunalwahlrecht · ↗Mehrheitswahlrecht · ↗Proportionalwahlrecht · ↗Verhältniswahlrecht
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
Gesamtheit staatsrechtlicher Normen für die Wahl einer Volksvertretung, eines Parlaments oder des Staatsoberhauptes
Beispiele:
das bürgerliche, sozialistische Wahlrecht
ein demokratisches Wahlrecht
2.
in 1 fixiertes Recht des Staatsbürgers, sich aktiv an der Wahl zu beteiligen und selbst gewählt zu werden
Beispiele:
das allgemeine Wahlrecht
ein uneingeschränktes Wahlrecht
in bestimmten Staaten gibt es ein beschränktes Wahlrecht
gleiches Wahlrecht für alle Bürger
das aktive Wahlrecht (= Recht, selbst zu wählen, Stimmrecht)
das passive Wahlrecht (= Recht, gewählt zu werden)

Thesaurus

Synonymgruppe
Stimmrecht · ↗Wahlberechtigung · Wahlrecht
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Häufeln · Kumulieren · Stimmenhäufung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aberkennung Ausländer Ausübung Besonderheit Demokratisierung EU-Ausländer EU-Bürger Einführung Entzug Kommunalwahl Parteienfinanzierung Reform Staatsbürgerschaft Volksentscheid aberkennen aktiv allgemein ausüben geheim geltend geändert gleich kommunal kompliziert mehrheitsbildend passiv reformieren vorenthalten zugestehen Änderung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wahlrecht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit der Änderung des Wahlrechts wollen sie Manipulationen wie bei der Wahl am 21. November verhindern.
Die Welt, 07.12.2004
Wer renditeorientiert abschließt, wird auf das Wahlrecht nicht verzichten wollen.
Der Tagesspiegel, 16.10.1998
Wir haben noch keine demokratischen Rechte, beklagten sie sich, wir haben kein Wahlrecht.
Der Spiegel, 12.01.1987
Das aktive Wahlrecht ist auf 21, das passive Wahlrecht auf 25 Jahre festgesetzt.
Biundo, G.: Pfalz. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 26212
Haben wir das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht erhalten?
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 101
Zitationshilfe
„Wahlrecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wahlrecht>, abgerufen am 15.10.2019.

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