Wadenbeißer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungWa-den-bei-ßer
WortzerlegungWadeBeißer
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich jmd., der einen andern, obwohl der ihm eindeutig überlegen ist, dennoch dreist angreift und ihm dadurch Verdruss bereitet

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wadenbeißer - ja, kaum haben sie gebissen, sind sie wieder weg.
Die Welt, 23.09.2004
Am Ende stehen alle demokratischen Kandidaten als geifernde Wadenbeißer da.
Die Zeit, 24.12.2003, Nr. 52
Und deshalb wird "Zauberer" Weißhaupt seinen Platz heute wohl für einen "Wadenbeißer" räumen müssen.
Bild, 18.08.2001
Von sich aus schlägt die SPD solche Antworten kaum vor, auf Druck ihres Wadenbeißers schon eher.
Süddeutsche Zeitung, 20.11.2000
Entsprechend gibt es den Wortführer, den Imponiertyp, den Wadenbeißer, den Besserwisser, den Fanatiker, den Belehrer, den Moralischen, den Empfindlichen und den Aufgeblasenen schlechthin.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 131
Zitationshilfe
„Wadenbeißer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wadenbeißer>, abgerufen am 16.09.2019.

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