Würdelosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWür-de-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungwürdelos-igkeit
eWDG, 1977

Bedeutung

gehoben
Beispiele:
die Würdelosigkeit seiner Handlungsweise
seine Selbstsucht zeigte seine ganze Würdelosigkeit (= Niedrigkeit)

Thesaurus

Synonymgruppe
Pöbelhaftigkeit · ↗Schamlosigkeit · ↗Unanständigkeit · ↗Unflätigkeit · ↗Verkommenheit · Würdelosigkeit
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ethik national

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Würdelosigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kann ein Ort, der den Frauen Würdelosigkeit abfordert, ein Ort der Würde sein?
Die Zeit, 09.03.1990, Nr. 11
Fühlen sie denn nicht die Charakterlosigkeit und die Würdelosigkeit unserer Zeit?
Diederichs, Eugen: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 23393
Aber für diese Charakterlosigkeit und Würdelosigkeit sondergleichen blieb dennoch der Lohn aus.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 3714
Acht Folgen lang wird ein "Mythos", den sowieso kein heutiger aufrechter Demokrat mehr teilt, entthront und seiner inneren Würdelosigkeit überführt.
o. A.: FRANZÖSISCHE REVOLUTION IM SPIEGEL DES "SPIEGEL". In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1989]
Erstaunlich ist die Würdelosigkeit und Instinktlosigkeit, mit der die Entlassungen vollzogen werden.
Süddeutsche Zeitung, 29.07.2002
Zitationshilfe
„Würdelosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Würdelosigkeit>, abgerufen am 20.04.2019.

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