Vorwissen

WorttrennungVor-wis-sen (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

etw., was man über eine bestimmte Sache schon weiß, ehe man sich eingehender darüber informiert

Typische Verbindungen
computergeneriert

Betrachter Leser Schüler anknüpfen fachlich mitbringen nötig umfangreich unterschiedlich voraussetzen zusammenstellen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vorwissen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man muss offenbar nicht unbedingt großes Vorwissen mitbringen, um mit zeitgenössischen Werken etwas anfangen zu können.
Die Zeit, 20.04.2012, Nr. 17
Dadurch ist es nicht möglich, eventuell vorhandenes Vorwissen über die Variablen auszunutzen.
C't, 1991, Nr. 3
Hier kommt ein unmittelbares Vorwissen über menschliches Wesen zum Vorschein.
Goldstein, Kurt: Der Aufbau des Organismus, Den Haag: Nijhoff 1934, S. 276
Päpstliche Verordnungen und Erlasse römischer Kongregationen dürfen nicht ohne Vorwissen und Zustimmung der Ordinarien veröffentlicht werden.
o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 1172
Er war überzeugt, Emanuel habe sich auf Grund eines göttlichen Vorwissens schon am gestrigen Morgen seinen Verfolgern entzogen, und fürchtete seltsamerweise nichts für ihn.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 105
Zitationshilfe
„Vorwissen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Vorwissen>, abgerufen am 18.10.2019.

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