Vollsinn

WorttrennungVoll-sinn (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

voller Wortsinn

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zahl der Martyrer im Vollsinn des Wortes dürfte auch unter Konstantin V. nicht allzu groß gewesen zu sein.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 3507
Die Bundesrepublik sei damals, so hat der Historiker Ernst Nolte formuliert, zum ersten Mal ein Staat im Vollsinn des Wortes gewesen.
Der Tagesspiegel, 05.09.1997
Widerstandsrecht im Vollsinn, also unter Einschluß von Gewaltanwendung, führen in gefährliche Sackgassen.
Der Spiegel, 19.09.1983
Insofern schließen die prot. Gemeinschaften, ohne »Kirche« im Vollsinn zu sein, dennoch eine gewisse Anwesenheit kirchlicher Wirklichkeit ein.
Ratzinger, J.: Protestantismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10618
Und doch war Calvin trotz allem auch ein immer liebevoller Seelsorger, der christliche Nächstenliebe im Vollsinn des Wortes durch alle Härten hindurch gelebt hat.
Blankenburg, Walter: Calvin. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 16003
Zitationshilfe
„Vollsinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Vollsinn>, abgerufen am 13.11.2019.

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