Vollgenuss, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungVoll-ge-nuss
WortzerlegungvollGenuss
Ungültige SchreibungVollgenuß
Rechtschreibregeln§ 2, § 25 (E1)
eWDG, 1977

Bedeutung

im Vollgenuss von etw.etw. ganz genießend, besitzend
Beispiele:
im Vollgenuss seines Glücks, dieser Ehre
er war im Vollgenuss aller Rechte

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber glücklicherweise hatte ich meinem Stubenknochen das neue Leid geklagt, und dank seiner Dazwischenkunft befand sich mein Gast bald wieder im Vollgenuß der frischen Luft.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 952
So war es, denn schon am nächsten Tag verhedderte sich eine Schulklasse im Gestänge und gelangte rasch in den Vollgenuss der eintretenden Zukunft.
Die Zeit, 04.06.2001, Nr. 23
Metz kommt es vor, als würden Becks Kinder der Freiheit mit trauriger Fröhlichkeit durchs Leben hetzen, im leidensleichten Vollgenuß ihrer bindungslosen Modernität.
Die Zeit, 14.11.1997, Nr. 47
Zitationshilfe
„Vollgenuss“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Vollgenuss>, abgerufen am 26.06.2019.

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