Vitalität, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Vitalität · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungVi-ta-li-tät (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1977

Bedeutung

Lebenskraft, Lebendigkeit
Beispiele:
seine erstaunliche, ungeheure, starke Vitalität
jmd. hat, besitzt große Vitalität
in diesem rastlosen Tätigsein zeigt sich ihre ungebrochene Vitalität
die Vitalität dieser Großstadt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

vital · Vitalität
vital Adj. ‘voller Lebenskraft’ (um 1800), ‘lebenswichtig, wesentlich, grundsätzlich’ (1. Hälfte 19. Jh., vielleicht unter Einfluß von frz. engl. vital), ‘lebensfreudig, gesund, energisch, lebhaft’ (1. Hälfte 20. Jh.), entlehnt aus lat. vītālis ‘zum Leben gehörig, Leben enthaltend, Lebenskraft habend’, einer Ableitung von lat. vīta f. ‘Leben’. Vitalität f. ‘Lebensfähigkeit, Lebenskraft, körperliche Leistungsfähigkeit, Lebendigkeit’ (um 1800), aus lat. vītālitās (Genitiv vītālitātis) ‘Lebenskraft, Leben’; vgl. frz. vitalité f. (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Beschwingtheit · ↗Kraft · ↗Lebenskraft · ↗Schwung · ↗Temperament · Vitalität
Synonymgruppe
Kräfte · ↗Lebendigkeit · ↗Lebhaftigkeit · Vitalität
Synonymgruppe
Daseinsfreude · ↗Heiterkeit · ↗Lebensfreude · ↗Lebenslust · Vitalität
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausbund Dynamik Farbigkeit Frische Lebensfreude Lebenskraft Lebenslust Originalität Sinnlichkeit Spannkraft Spontaneität Ursprünglichkeit Virilität Wohlbefinden animalisch ansteckend mitreißend musikantisch nachlassend rhythmisch schöpferisch sprühend strotzen strotzend unbändig unerschöpflich ungebrochen ungeheuer überbordend überschäumend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vitalität‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die vage empfundene jugendliche Vitalität ringsum bindet ihn schwach ans Leben.
Die Zeit, 22.10.2007, Nr. 43
Generell machte sich in den vergangenen Monaten eine ungewöhnliche Vitalität bemerkbar.
Süddeutsche Zeitung, 24.07.1999
Das geistliche und kirchliche Leben im engeren Sinn blühte hier mit »tropischer« Vitalität.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19445
Doch die starke Vitalität, die Quelle dieser Ausstrahlungskraft, war auch anderswo am Werk.
Watt, Montgomery: Der Islam. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 25662
Sie ist eine sehr kühle Natur, daher ihre ungebrochene Vitalität.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1934. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1934], S. 86
Zitationshilfe
„Vitalität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Vitalität>, abgerufen am 25.06.2019.

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