Verzweiflungsschrei

GrammatikSubstantiv
WorttrennungVer-zweif-lungs-schrei
WortzerlegungVerzweiflungSchrei
eWDG, 1977

Bedeutung

Synonym zu Verzweiflungsruf, siehe auch schreien

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn er sich hinterher doch noch zu einem Gott bekannte, so war das bestenfalls ein weiterer Verzweiflungsschrei.
Süddeutsche Zeitung, 13.09.2003
Später räumte er ein, das sei ein «Verzweiflungsschrei auf dem Höhepunkt der Aids-Krise» gewesen.
Die Zeit, 24.10.2012 (online)
Am Eingang steht eine Art Opferstock, in die zwei Mark eingeworfen werden, dann geht das Herumirren los, unterbrochen von den Verzweiflungsschreien der anderen Eingeschlossenen.
Der Tagesspiegel, 11.08.2001
Cortez, der eben noch die Rettung bejubelt hatte, hörte den Verzweiflungsschrei der Abgeschnittenen.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 366
Und dann verklangen in weiter Ferne all die Laute der Qual, das Weinen der Verlassenen, das Stöhnen der Hungernden, Verzweiflungsschreie und Todesröcheln.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 4812
Zitationshilfe
„Verzweiflungsschrei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Verzweiflungsschrei>, abgerufen am 19.08.2019.

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