Versemacher, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungVer-se-ma-cher (computergeneriert)
WortzerlegungVers-macher
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der (mit mehr oder weniger Geschick) Verse dichtet

Thesaurus

Synonymgruppe
Gedichteschreiber · ↗Lyriker · ↗Musensohn · ↗Poet · Reimeschmied (leicht iron.) · ↗Spielmann · Versemacher · Versschreiber  ●  ↗Barde  fig. · ↗Dichter  Hauptform · ↗Dichterling  abwertend · ↗Minnesänger  fig. · ↗Verseschmied  ironisch
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der politische Versemacher der Blätter für die Kunst nenne sich.
Rubiner, Ludwig: Blätter für die Kunst. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1917], S. 16929
In Rom gilt er als ausgezeichneter Versemacher, als gewiefter Jurist und Kenner der Antike.
Die Zeit, 29.10.1998, Nr. 45
Friedrich Schiller wurde, auch als Versemacher, ranggleich mit Goethe gehandelt, seiner Balladen und seiner rhetorisch-philosophischen Verse wegen.
Die Welt, 04.01.2005
Unter allen politischen Versemachern der Gegenwart sind mir einzig Sie, lieber Herwegh, und Prutz von Bedeutung.
Schädlich, Hans Joachim: Tallhover, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 17
Der düstere Asket Fridericus, diese Denkmalfigur des preußischen Puritanismus, war bekanntlich »privat« ein Flötenspieler, Versemacher, Freigeist und Freund Voltaires.
Haffner, Sebastian: Geschichte eines Deutschen, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1939], S. 89
Zitationshilfe
„Versemacher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Versemacher>, abgerufen am 21.04.2019.

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