Verschlingung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVer-schlin-gung
Wortzerlegungverschlingen1-ung
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Verschlingen; das Verschlungenwerden
2.
Schlinge, Knoten

Typische Verbindungen
computergeneriert

kompliziert kunstvoll polyphon

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verschlingung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Geht man dem noch etwas nach, so ergibt sich auch hier eine eigenartige Verschlingung.
Die Zeit, 23.09.1954, Nr. 38
Diese Produktivität sei durch Konzentration und Zentralisierung von Kapital, durch die Verschlingung kleiner Farmen durch große erzielt worden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1962]
Das Bilden aus gleichlaufenden Fäden zu Maschen durch Verschlingung heißt Wirken.
o. A.: Lexikon der Kunst - T. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 45610
Um diese handelt es sich und ihre Schmerzen und ihre Lust, ihre Verschlingungen und ihre Einsamkeiten.
Hofmannsthal, Hugo von: Der Dichter und diese Zeit. In: Bertram, Mathias (Hg.) Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1907], S. 27844
In einer homerischen Erzählung ist die Verschlingung von Mythos, Herrschaft und Arbeit aufbewahrt.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 35
Zitationshilfe
„Verschlingung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Verschlingung>, abgerufen am 15.10.2019.

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