Verrechtlichung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Verrechtlichung · Nominativ Plural: Verrechtlichungen
Aussprache
WorttrennungVer-recht-li-chung
Wortzerlegungverrechtlichen-ung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beziehung Bürokratisierung Lebensbereich Medizin Politik Prozeß Schub Schulwesen Sport Struktur Tendenz Verbändevereinbarung durchgreifend fortschreitend total zunehmend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verrechtlichung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kultur eignet sich so gar nicht für fortschreitende Regulierung und Verrechtlichung.
Die Zeit, 21.11.2005, Nr. 47
Das klingt nach einer weiteren Artikel Verrechtlichung der Politik, ist aber trotzdem richtig.
Der Tagesspiegel, 03.05.2000
Nur angesichts dieser zweiten Kategorie von Verrechtlichung stellen sich Fragen einer normativen Beurteilung.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 910
Er betonte die Freiheit der Kinder Gottes und wandte sich gegen die Verrechtlichung der Moraltheologie.
Klein, J.: Linsenmann. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23672
Im Zuge der nunmehr fast einhundertachtzigjährigen Schulgeschichte hat einerseits die Verrechtlichung von Bildung und Erziehung, andererseits aber auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Institution Schule zugenommen.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Schule. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 22496
Zitationshilfe
„Verrechtlichung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Verrechtlichung>, abgerufen am 16.09.2019.

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