Vernunftreligion

GrammatikSubstantiv
WorttrennungVer-nunft-re-li-gi-on (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kritiker werfen ihm vor, an einer verschwommenen Vernunftreligion zu laborieren.
Die Zeit, 13.10.2005, Nr. 42
Religion und Offenbarung müssen sich in diesen Rahmen fügen und müssen Vernunftreligion sein.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1576
Wie in Hieroglyphen eine sinnliche Schale tieferen Sinn verhüllt, so umgibt die gesetzliche Volksreligion den Kern einer spekulativen Vernunftreligion.
Süddeutsche Zeitung, 16.03.2002
Kurz, das Christentum ist hier »die an die Geschichte seines Stifters innigst geknüpfte Vernunftreligion« (J. F. Röhr).
Schott, E.: Systematische Theologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 36323
Aber ist Hitlers Vernunftreligion, deren Tempel Sternwarten sein sollten, mit "Kosmotheismus" nicht verblüffend gut beschrieben?
Die Welt, 25.08.2001
Zitationshilfe
„Vernunftreligion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Vernunftreligion>, abgerufen am 23.02.2019.

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