Verhaltensnorm, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVer-hal-tens-norm
WortzerlegungVerhaltenNorm
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiel:
die Verhaltensnormen einer Gesellschaft

Typische Verbindungen
computergeneriert

Konsens anerkannt bindend geltend gesellschaftlich streng verbindlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verhaltensnorm‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber an die Stelle der Verhaltensnormen und Tabus aus historischer Zeit tritt nichts Neues außer dem alten anarchischen "anything goes".
Die Welt, 27.03.2001
Er ist ständig zugegen, steuert Verhaltensnormen und Emotionen, zugleich aber wird er nie objektiv konkret.
Süddeutsche Zeitung, 30.07.2004
Die Milieutherapie ist darauf gerichtet, positive soziale Verhaltensnormen zu schaffen.
Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 153
Die eigene Verhaltensnorm, die kultivierte Beherrschung einfordert, wird wie im Karneval spielerisch außer Kraft gesetzt.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 287
Das Völkerrecht entsteht durch das Verhalten von Staaten und ihre Bereitschaft, bestimmte Verhaltensnormen zu akzeptieren.
Der Spiegel, 10.02.1986
Zitationshilfe
„Verhaltensnorm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Verhaltensnorm>, abgerufen am 20.05.2019.

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