Vereinzelung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVer-ein-ze-lung
Wortzerlegungvereinzeln-ung
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Vereinzeln
2.
Zustand des Vereinzeltseins

Thesaurus

Synonymgruppe
Abgeschlossenheit · ↗Abkapselung · ↗Absonderung · ↗Abtrennung · ↗Isolation · ↗Isolierung · ↗Separation · ↗Separierung · ↗Trennung · ↗Vereinsamung · Vereinzelung  ●  Abgliederung  fachspr. · ↗Abscheidung  fachspr. · ↗Ausfällung (chem.)  fachspr. · ↗Segregation  geh.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Einsamkeit Entfremdung Erfahrung Figur Gefahr Gefühl Individualisierung Individuum Isolation Mensch Orientierungslosigkeit Tendenz Trend Vereinsamung Vermassung absolut aufheben beklagen entgegenwirken radikal sozial total völlig wachsend zunehmend überwinden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vereinzelung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gern wird behauptet, ihr Sport treibe sie in die Vereinzelung, dabei führt er sie zusammen.
Die Zeit, 12.08.2002, Nr. 32
Die Vereinzelung wird heute durch die modernen elektronischen Medien noch verstärkt.
Die Welt, 28.12.2000
Die Kräfte, die die Vereinzelung freigibt, setzt er im schöpferischen Akt in Bindung um.
Hofmann, Werner: Das irdische Paradies, München: Prestel 1991 [1960], S. 11
In seiner Orwellschen Sprache nennt er Freiheit genau diese Unfreiheit der hoffnungslosen Vereinzelung.
Kurz, Robert: Schwarzbuch Kapitalismus, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 29
Diese Vereinzelung ist eine Weise des Erschließens des »Da« für die Existenz.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 254
Zitationshilfe
„Vereinzelung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Vereinzelung>, abgerufen am 17.07.2019.

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