Verdummung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Verdummung · Nominativ Plural: Verdummungen
Aussprache
WorttrennungVer-dum-mung (computergeneriert)
Wortzerlegungverdummen-ung
Wortbildung mit ›Verdummung‹ als Letztglied: ↗Volksverdummung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Masse Strategie allgemein Öffentlichkeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verdummung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Täter war der Sprachgebrauch und die durch ihn verursachte Verdummung.
Die Zeit, 14.11.1997, Nr. 47
Vor allem sollte man sich nicht von Untersuchungen über Verdummung im Urlaub verunsichern lassen.
Süddeutsche Zeitung, 30.07.2002
Das Geschäft der Verdummung der Massen mit lüsternen Mitteln besorgen andere Blätter aus demselben Konzern.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 401
Er war Verdummung, Lüge, war übrigens, trotz der »Politiker des kurzen Blickes und der raschen Hand«, die sich seiner bedienten, eine gänzlich ephemere Sache.
Mann, Golo: Die europäische Moderne. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 9445
Was die Einsicht in die Verdummung und Verdunkelung der Gegenwart betraf, schrieb Adorno an Gehlen, gab es zwischen ihnen schwerlich Differenzen.
Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 313
Zitationshilfe
„Verdummung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Verdummung>, abgerufen am 18.09.2019.

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