Vatersname, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Vatername · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungVa-ters-na-me · Va-ter-na-me
WortzerlegungVaterName
eWDG, 1977

Bedeutung

veraltet Familienname
Beispiele:
wie war dein Vatersname?
Vornamen und Vatersnamen angeben

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich war als Mutter, die die Kinder austrägt und aufzieht, nicht bereit, automatisch den Vatersnamen zu akzeptieren.
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2001
Den für russische Ohren ungewöhnlichen Vatersnamen trägt sie wegen ihrer französischen Herkunft.
Der Tagesspiegel, 05.09.1997
Gesellschaftlich sollte man nie eine Dame mit "Fräulein" unter Zusatz ihres Vatersnamens anreden.
Goetz von Schüching, Ruth: Durch gute Lebensart zum Erfolg, Leipzig: Hesse & Becker 1932 [1925], S. 125
Jeder attische Bürger wird fortan offiziell nach seinem Demos benannt, nicht mehr nach der Abstammung und dem Vatersnamen.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. III. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 34113
Noch glänzte dabei Lauras Mutter Rosa Wallerstein, ehemals wegen ihres Vatersnamens und ihrer Schönheit, die »Tiktinische Madonna« genannt.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 4960
Zitationshilfe
„Vatersname“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Vatersname>, abgerufen am 14.11.2019.

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