Unterstimme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unterstimme · Nominativ Plural: Unterstimmen
Aussprache
WorttrennungUn-ter-stim-me
eWDG, 1976

Bedeutung

unter der Oberstimme liegende Stimme einer Komposition
Beispiel:
die Unterstimmen nehmen nacheinander das Thema auf

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da stützten nämlich die Unterstimmen (der beiden Oboen) wunderbar deutlich.
Süddeutsche Zeitung, 14.04.1998
Ich denke, es muß die Leute gefreut haben; denn unsere Kinderstimmchen klangen mit Mamas weicher Unterstimme gar niedlich zusammen.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Werk handelt es sich somit eigentlich nur um eine Vervielfachung der greg. Unterstimme.
Husmann, Heinrich: Notre-Dame-Epoche. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 44750
Und die Kantilene ist noch nicht erfüllt im Sinne eines konzentrierten Nachhörens, entbehrt der klanglichen Tiefenschärfe durch bewußt gesetzte Unterstimmen.
Der Tagesspiegel, 17.01.1998
Das K. kehrt in der Regel mit jedem weiteren Auftreten des Themas wieder und muß mit diesem als Ober- wie Unterstimme im doppelten Kontrapunkt stehen.
o. A.: K. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 17686
Zitationshilfe
„Unterstimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unterstimme>, abgerufen am 24.04.2019.

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