Unterstellung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unterstellung · Nominativ Plural: Unterstellungen
Aussprache
WorttrennungUn-ter-stel-lung (computergeneriert)
Wortzerlegungunterstellen-ung
eWDG, 1976

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von unterstellen (Lesart II 1 u. 2)
böswillige falsche Behauptung
entsprechend der Bedeutung von unterstellen (Lesart II 2)
Beispiele:
das sind böswillige, diffamierende, infame, beleidigende Unterstellungen
eine Unterstellung entrüstet zurückweisen
sich gegen eine Unterstellung wenden, verwahren
er wehrte sich gegen die Unterstellung, er habe dies aus böser Absicht getan

Thesaurus

Synonymgruppe
Anschuldigung · ↗Anwurf · ↗Belastung · ↗Beschuldigung · ↗Bezichtigung · ↗Schuldzuweisung · Unterstellung · ↗Verdächtigung · ↗Vorhaltung · ↗Vorwurf
Assoziationen
Synonymgruppe
Ansicht · ↗Behauptung · ↗These · Unterstellung
Unterbegriffe
  • Präventivkriegslegende · Präventivkriegsthese · Präventivschlagthese
  • Operationalismus · Operationismus

Typische Verbindungen
computergeneriert

Diffamierung Falschmeldung Halbwahrheit Mutmaßung Unwahrheit Verdrehung Verdächtigung Verleumdung Vermutung absurd abwegig beleidigend boshaft bös bösartig böswillig diffamierend ehrenrührig haltlos infam unbewiesen ungeheuerlich unhaltbar unverschämt verbitten verleumderisch verwahren wehren zurückweisen übel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterstellung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß damit systematisch die Beseitigung der "eigentlichen Ursachen" verhindert werde, ist mehr Unterstellung als gesicherte Erkenntnis.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.1999
Er habe sich "in aller Form gegen die darin enthaltenen Unterstellungen verwahrt", sagte Butz.
Der Tagesspiegel, 06.02.1997
Er verlangte meine Unterstellung unter ihn, die habe ich abgelehnt.
o. A.: Einhunderteinundfünfzigster Tag. Montag, 10. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23582
So unsinnig diese Unterstellung ist, so findet sie nichtsdestoweniger hier und da Glauben.
o. A.: Zweihundertfünfter Tag. Freitag, 16. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 5482
Man verstand darunter die disziplinäre und versorgungsmäßige Unterstellung unter die Teile des Heeres.
o. A.: Siebenundzwanzigster Tag. Freitag, 4. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4195
Zitationshilfe
„Unterstellung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unterstellung#1>, abgerufen am 20.11.2018.

Weitere Informationen …

Unterstellung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungUn-ter-stel-lung (computergeneriert)
Wortzerlegungunterstellen-ung
eWDG, 1976

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von unterstellen (Lesart I 2)Quelle: DWDS, 2016

Thesaurus

Synonymgruppe
Anschuldigung · ↗Anwurf · ↗Belastung · ↗Beschuldigung · ↗Bezichtigung · ↗Schuldzuweisung · Unterstellung · ↗Verdächtigung · ↗Vorhaltung · ↗Vorwurf
Assoziationen
Synonymgruppe
Ansicht · ↗Behauptung · ↗These · Unterstellung
Unterbegriffe
  • Präventivkriegslegende · Präventivkriegsthese · Präventivschlagthese
  • Operationalismus · Operationismus

Typische Verbindungen
computergeneriert

Diffamierung Falschmeldung Halbwahrheit Mutmaßung Unwahrheit Verdrehung Verdächtigung Verleumdung Vermutung absurd abwegig beleidigend boshaft bös bösartig böswillig diffamierend ehrenrührig haltlos infam unbewiesen ungeheuerlich unhaltbar unverschämt verbitten verleumderisch verwahren wehren zurückweisen übel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterstellung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß damit systematisch die Beseitigung der "eigentlichen Ursachen" verhindert werde, ist mehr Unterstellung als gesicherte Erkenntnis.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.1999
Er habe sich "in aller Form gegen die darin enthaltenen Unterstellungen verwahrt", sagte Butz.
Der Tagesspiegel, 06.02.1997
Er verlangte meine Unterstellung unter ihn, die habe ich abgelehnt.
o. A.: Einhunderteinundfünfzigster Tag. Montag, 10. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23582
So unsinnig diese Unterstellung ist, so findet sie nichtsdestoweniger hier und da Glauben.
o. A.: Zweihundertfünfter Tag. Freitag, 16. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 5482
Man verstand darunter die disziplinäre und versorgungsmäßige Unterstellung unter die Teile des Heeres.
o. A.: Siebenundzwanzigster Tag. Freitag, 4. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4195
Zitationshilfe
„Unterstellung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unterstellung#2>, abgerufen am 20.11.2018.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Unterstellraum
Unterstellmöglichkeit
unterstellen
unterstehen
Unterstandslose
unterstempeln
untersteuern
Unterstimme
Unterstock
unterstopfen