Unterprivilegierte, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Unterprivilegierten · Nominativ Plural: Unterprivilegierte(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Unterprivilegierten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Unterprivilegierte.
WorttrennungUn-ter-pri-vi-le-gier-te
Grundformunterprivilegiert

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Masse aber liebt den Film, die Unterprivilegierten erkennen sich darin wieder.
Die Zeit, 22.06.2009, Nr. 25
Ihr Vater, selbst arm, hatte ein Herz für die Unterprivilegierten.
konkret, 1980
Da er jedoch die Unterprivilegierten trifft, ist er bisher ohne Folgen geblieben.
Klee, Ernst: Behinderten-Report, Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch-Verl. 1981 [1974], S. 53
In beiden Teilen des Kontinents entmutigt und entmündigt die bloße Existenz der Schule die Unterprivilegierten im Hinblick auf selbsttätiges Lernen.
Kursbuch, 1971, Bd. 24
Im Kernland des deutschen Protestantismus war es stets berechtigt, wie Norman Birnbaum einmal schrieb, den Leninismus als den Calvinismus der Unterprivilegierten zu beschreiben.
Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 402
Zitationshilfe
„Unterprivilegierte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unterprivilegierte>, abgerufen am 18.10.2019.

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