Unterkiefer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Unterkiefers · Nominativ Plural: Unterkiefer
Aussprache
WorttrennungUn-ter-kie-fer
Wortzerlegungunter-Kiefer1
eWDG, 1976

Bedeutung

frei beweglicher unterer Teil des Kiefers1
Beispiel:
den Unterkiefer vorschieben, einrenken

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
Kinnlade · Unterkiefer
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Masseter-Temporalisreflex · Masseterreflex · Unterkieferreflex

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abdruck Australopithecus Bruch Eckzahn Homo Oberkiefer Schneidezahn Schädel Zahn Zunge beweglich bohren erhalten gebrechen gebrochen gefunden herabfallen herabhängen herunterfallen herunterklappen hängend mahlen markant runterklappen vorgeschoben vorschieben vorstehend zahnlos zerschmettern zertrümmern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterkiefer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seinen Vater erkannte er am Unterkiefer, an den dritten Zähnen.
Der Tagesspiegel, 23.04.2002
Manchmal hielt er den Mund offen, der Unterkiefer hing dann herunter.
Die Zeit, 18.03.1977, Nr. 12
Aber mit diesem Ruck hatte er dem Toten den Unterkiefer aufgerissen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 431
So entsprach beispielsweise der Bau des Unterkiefers vollkommen demjenigen der letzteren.
Reinhardt, Ludwig: Vom Nebelfleck zum Menschen, München: Reinhardt 1909, S. 308
Sein Mund war klein, beweglich, drollig und enthielt lediglich im Unterkiefer zwei Zähne.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 192
Zitationshilfe
„Unterkiefer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unterkiefer>, abgerufen am 23.04.2019.

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