Unschuldsbeweis, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungUn-schulds-be-weis
eWDG, 1976

Bedeutung

Jura Beweis der Schuldlosigkeit
Beispiel:
einen Unschuldsbeweis bringen, (an)führen, erbringen, antreten

Typische Verbindungen
computergeneriert

erbringen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unschuldsbeweis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Unmögliche, der Unschuldsbeweis, ist nun schon von ihm abgewendet.
Die Zeit, 30.01.1984, Nr. 05
Die Schadensfolge ergibt sich hier aus der Art der Probe; ihr Ausbleiben gilt als Unschuldsbeweis.
Kutsch, E.: Gottesurteil. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 8649
Die Verteidigung bestreitet dies jedoch und sieht die Tatsache, dass keine Spuren des Opfers entdeckt wurden, als einen Unschuldsbeweis.
Die Zeit, 31.10.2013 (online)
Daß D. auf Krücken flüchtete und sich dem Verfahren entzog, war wohl nicht als Unschuldsbeweis auszulegen.
Süddeutsche Zeitung, 19.02.1997
Eichel hat schon einen ersten Versuch unternommen, den Unschuldsbeweis zu erbringen.
Der Tagesspiegel, 27.12.2000
Zitationshilfe
„Unschuldsbeweis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unschuldsbeweis>, abgerufen am 18.07.2019.

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