Unschuldsbeteuerung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unschuldsbeteuerung · Nominativ Plural: Unschuldsbeteuerungen
Aussprache
WorttrennungUn-schulds-be-teu-erung · Un-schulds-be-teue-rung
WortzerlegungUnschuldBeteuerung
eWDG, 1976

Bedeutung

Beteuerung der eigenen Schuldlosigkeit

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angeklagte glauben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unschuldsbeteuerung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit 41 Jahren starb sie eines gewaltsamen Todes, all ihre Unschuldsbeteuerungen verhallten im Wind.
Die Zeit, 30.08.2006, Nr. 36
Die Karriere des bekanntermaßen homosexuellen Politikers schien trotz mehrmaliger Unschuldsbeteuerungen am Ende zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 12.07.1997
Trotz aller Unschuldsbeteuerungen wurde er vor die Geschworenen gestellt und wegen Mordes zum Tode verurteilt.
Friedländer, Hugo: Justizirrtümer. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 22542
Er glaubt ihren Unschuldsbeteuerungen nicht und stellt sich an die Spitze der Verschwörung.
Fath, Rolf: Rollen - H. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 9764
Die Redensart wird besonders auf einen angewandt, der mit seiner Klugheit ratlos dasteht oder mit seinem Prahlen und seinen Unschuldsbeteuerungen vergebens zu bestehen sucht.
Röhrich, Lutz: Butter. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 6238
Zitationshilfe
„Unschuldsbeteuerung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unschuldsbeteuerung>, abgerufen am 21.06.2019.

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