Unruhestifter, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungUn-ru-he-stif-ter
WortzerlegungUnruheStifter
eWDG, 1976

Bedeutung

jmd., der Unruhe stiftet, Aufwiegler
Beispiel:
den militaristischen Unruhestiftern das unmißverständliche Halt unserer friedliebenden Menschen entgegensetzen [Tageszeitung1954]
Störenfried
Beispiele:
Er ist ein Unruhestifter, ein Mann der Konflikte [B. FrankTrenck200]
die rechten Führer der Sozialdemokratie ... traten scharf gegen den Streik auf und verleumdeten die um ihre elementaren Rechte kämpfenden Eisenbahner als Unruhestifter [Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung7,159]

Thesaurus

Synonymgruppe
Hetzer · ↗Scharfmacher · Unruhestifter  ●  ↗Provokateur  franz. · ↗Troll (Internet)  ugs.
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Abtrünniger · Aufständischer · ↗Aufwiegler · ↗Meuterer · ↗Putschist · ↗Rebell · ↗Revolutionär · ↗Revoluzzer · ↗Umstürzler · Unruhestifter  ●  ↗Frondeur  veraltet
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Gewaltbereiter · ↗Krawallmacher · ↗Radaubruder · ↗Randalierer · ↗Ruhestörer · ↗Schreihals · Unruhestifter  ●  ↗Krawallant  schweiz.
Assoziationen
Synonymgruppe
Störer · ↗Troll · Unruhestifter
Oberbegriffe
  • unangenehme Person  ●  ↗Unsympath  männl. · Unsympathin  weibl.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Element Härte Krimineller Plünderer Querulant Ruf Terrorist befreien bekannt eigentlich ewig festnehmen gefährlich geln identifizieren link mutmaßlich notorisch potentiell potenziell schießen studentisch ständig vermeintlich vorgehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unruhestifter‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum kann man solche bekannten Unruhestifter nicht vor einem gefahrenträchtigen Datum vorbeugend aus dem Verkehr ziehen?
Der Tagesspiegel, 28.04.2002
Zugleich kündigte er an, mit harter Hand gegen die Unruhestifter vorzugehen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1993]
Dies wäre die richtige Todesbrigade für die blutigen Ziele dieser internationalen Unruhestifter geworden.
o. A.: Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg Abschlussveranstaltung in der Kongresshalle, 14.09.1936
Der Kurfürst verlangte die Bestrafung der Unruhestifter durch den Rat der Stadt.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 6820
Einige Unruhestifter werden darauf verhaftet und in die Königsberger Festung gebracht.
Harmjanz, Heinrich: Ostpreußische Bauern, Königsberg: Reichsnährstand Verl. Ges. 1939 [1938], S. 93
Zitationshilfe
„Unruhestifter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unruhestifter>, abgerufen am 25.04.2019.

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