Unkunst

GrammatikSubstantiv
WorttrennungUn-kunst (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn ihr Amt heißt, der Kunst zu dienen, die Unkunst zu befehden.
Berliner Tageblatt (Sonntags-Ausgabe), 08.03.1908
Das dritte Reich hat so etwas jüdische und unsittliche Unkunst genannt.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1936. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1936], S. 125
Die wirkliche Kunst stand überall im Gegensatz zur wilhelminischen Unkunst.
Die Zeit, 16.07.1953, Nr. 29
Diese Unkunst hing und stand damals aber im Haus der Deutschen Kunst und galt als Kunst, war sogar gelegentlich Kunst, wenn auch keine von Bedeutung.
Die Zeit, 28.02.1977, Nr. 09
Es war wehmütig, zu sehen, wie eine starke Künstlerin von der Berührung mit der Unkunst gelähmt wurde.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 04.03.1926
Zitationshilfe
„Unkunst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unkunst>, abgerufen am 20.10.2019.

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