Unkenntlichkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unkenntlichkeit · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungUn-kennt-lich-keit
Wortzerlegungunkenntlich-keit
eWDG, 1976

Bedeutung

Zustand, in dem jmd. nicht mehr wiederzuerkennen ist
Beispiele:
der Verletzte war bis zur Unkenntlichkeit entstellt, verstümmelt
der Bart hatte ihn bis zur Unkenntlichkeit verändert

Typische Verbindungen
computergeneriert

deformieren entstellen relativieren schrumpfen verbiegen verblassen verbrennen verformen verfremden vergrößern verkleiden verkohlen verkürzen verschwimmen verschwinden verstümmeln verwandeln verwischen verwässern verzerren verändern völlig zerfetzen zerstören überlagern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unkenntlichkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die meisten Opfer seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, hieß es.
Die Zeit, 25.08.2007, Nr. 35
Eine, oft bis zur Unkenntlichkeit, verzerrte Form aber ist häßlich.
Süddeutsche Zeitung, 16.07.1994
Manche der alten Götter sind in späteren Zeiten aus dem Pantheon verschwunden oder bis zur Unkenntlichkeit durch andere Elemente überlagert worden.
Franke, Herbert: Sinologie, Bern: A. Francke 1953, S. 87
Rings um die verbrannte Einschlagstelle lagen über zwanzig geschwärzte Leichen, fast alle bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt.
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 224
Durch ihre innere Fortbildung hat sich die attische Tragödie weit, fast bis zur Unkenntlichkeit, von ihrem Ursprung entfernt.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 24209
Zitationshilfe
„Unkenntlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unkenntlichkeit>, abgerufen am 19.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
unkenntlich
unken
Unke
unkäuflich
unkaputtbar
Unkenntnis
Unkenruf
Unkerei
unkeusch
Unkeuschheit