Ungleichzeitigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ungleichzeitigkeit · Nominativ Plural: Ungleichzeitigkeiten
WorttrennungUn-gleich-zei-tig-keit
Wortzerlegungungleichzeitig-keit

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bruch Entwicklung Gefühl Gleichzeitige Gleichzeitigkeit Ungleichheit Widerspruch historisch kulturell prägen seltsam

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ungleichzeitigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das jedoch verletzt nachhaltig den Stolz auf die eigene Ungleichzeitigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2001
Dass sich die Deutschen derzeit nicht reich fühlen, ist nur eine weitere ironische Ungleichzeitigkeit.
Die Welt, 09.10.1999
Auch bei den Fouls ist die Ungleichzeitigkeit sehr schön zu beobachten.
Die Zeit, 09.06.2008, Nr. 24
Mit seinen Überlegungen zur Ungleichzeitigkeit politischer Siege und kulturellen Fortschritts hinterließ Nietzsche ein gefährliches Erbe.
Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 50
Diese Forschungen schärfen den Sinn für historische Ungleichzeitigkeiten, geben im Sinne Benjamins einen Anreiz zu kritischer Erinnerung.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 926
Zitationshilfe
„Ungleichzeitigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ungleichzeitigkeit>, abgerufen am 19.10.2019.

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