Unglücksmensch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungUn-glücks-mensch
WortzerlegungUnglückMensch1
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich jmd., der fortwährend Pech hat, dem nichts glückt
Beispiele:
er ist ein Unglücksmensch
»Sie Unglücksmensch!« ächzte der Verteidiger [DürrenmattPanne185]

Thesaurus

Synonymgruppe
Unglücksmensch  ●  Pechmarie  weibl. · ↗Pechvogel  ugs., Hauptform · ↗Schlemihl  geh. · ↗Unglücksrabe  ugs. · ↗Unglücksvogel  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In bester Absicht hatte er den Unglücksmenschen vor einem Todesurteil retten wollen.
Die Zeit, 29.03.1968, Nr. 13
Und was tut, was sagt dieser Unglücksmensch von Moderator zum Schluß, den Angstschweiß im Gesicht?
Die Zeit, 18.01.1988, Nr. 03
Und dann "klatschte" dieser Unglücksmensch Benzekri bei zwei Freistößen daneben.
Der Tagesspiegel, 12.06.1998
Kein Fastentyp hat das sogenannte Coué-Mantram nötiger als diese Unglücksmenschen.
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 106
Zitationshilfe
„Unglücksmensch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unglücksmensch>, abgerufen am 22.10.2019.

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