Unglücksbote, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungUn-glücks-bo-te
WortzerlegungUnglückBote
eWDG, 1976

Bedeutung

jmd., der eine Unglücksbotschaft überbringt
Beispiel:
Jedes Rauschen kündigt mir / Den Fußtritt eines Unglücksboten an [SchillerWallenst. TodIII 3]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann stand schon der nächste Unglücksbote bereit, Hitler zu entnerven.
Der Spiegel, 31.01.1983
So hat Bernard Fall sich zum Schluß selbst als der „Unglücksbote, den niemand willkommen heißt“, verstanden.
Die Zeit, 29.12.1967, Nr. 52
Besonders ausgeprägt ist der Glaube an Glücksbringer oder Unglücksboten bei Frauen.
Der Tagesspiegel, 07.02.2001
Doch solche kosmischen Vagabunden galten unter Astrologen eher als Unglücksboten.
Süddeutsche Zeitung, 17.11.1994
Die Babylonier beobachteten vor 5000 Jahren die Sterne mit dem bloßen Auge und interpretierten Kometen als Unglücksboten.
Die Welt, 11.01.2000
Zitationshilfe
„Unglücksbote“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unglücksbote>, abgerufen am 19.10.2019.

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