Unaussprechliche

WorttrennungUn-aus-sprech-li-che
Grundformunaussprechlich
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

veraltend, scherzhaft
1.
Unterhose
2.
Hosen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Getragen hat Karl Marx diese Unaussprechlichen wohl nie, aber wer fragt schon danach.
Die Zeit, 03.05.1996, Nr. 19
Hier scheut man sich nicht, auch das Unaussprechliche in den Mund zu nehmen.
Die Welt, 12.10.2004
Denn die Wohnung erwies sich als ein absolutes Museum des Unaussprechlichen.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 365
Die Sprache des Sufismus verwendet die Trunkenheit als Bild für die Erfahrung des Unaussprechlichen.
Lanczkowski, G.: Rausch. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10529
Schreiben ist nicht Kommunikation mit Lesern, auch nicht Kommunikation mit sich selbst, sondern Kommunikation mit dem Unaussprechlichen.
Frisch, Max: Stiller, Rheda-Wiedenbrück: Bertelsmann 1997 [1954], S. 315
Zitationshilfe
„Unaussprechliche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Unaussprechliche>, abgerufen am 15.10.2019.

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