Umlegekragen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Umlegkragen · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungUm-le-ge-kra-gen ● Um-leg-kra-gen (computergeneriert)
WortzerlegungumlegenKragen
eWDG, 1976

Bedeutung

(doppelter) Kragen, der umgelegt und nur zur Hälfte sichtbar ist
Beispiel:
ein Pullover mit einem Umlegekragen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Niemand tut etwas für den Gebrauch von Tinte, und einen Verein zur Erhaltung des weichen Umlegekragens gibt es nicht.
Tucholsky, Kurt: Ein Pyrenäenbuch. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 8147
Mit der Erfindung des Umlegekragens um 1867 wurde der farbige Langbinder aus der Taufe gehoben.
Süddeutsche Zeitung, 24.09.1998
Was ist diesmal tragbarer als marineblaue oder schwarze Kostüme mit den überhandbreiten Manschetten und großen Umlegekragen aus schneeigem Organza.
Süddeutsche Zeitung, 04.02.1995
Zu glatten, schwarzen Schuhen mit dünner Sohle, gestärktem weißem Hemd mit gesteiften Manschetten und steifem Umlegekragen wird grauer oder schwarz-weißer Seidenbinder getragen.
Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 163
Ludwig Hamann im Arbeitskostüm, braunes Samtjackett, hell karierte Beinkleider, breiter Umlegekragen mit heliotropfarbenem Selbstbinder, erschien auf der Schwelle.
Duncker, Dora: Jugend. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1905], S. 9545
Zitationshilfe
„Umlegekragen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Umlegekragen>, abgerufen am 14.11.2019.

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