Umgangston, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungUm-gangs-ton
WortzerlegungUmgangTon1
eWDG, 1976

Bedeutung

Redeweise, Verkehrston des täglichen Lebens
Beispiele:
in der Gruppe herrscht ein guter, höflicher, rauer Umgangston
der Umgangston in der Abteilung ist (nicht) sehr höflich
[die Offiziere] pflegten ihren lässigen schnarrenden Umgangston [BredelEnkel534]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Führungsstil arrogant barsch derb familiär forsch freundlich freundschaftlich gepflegt gereizt harsch herzlich höflich jovial kollegial liebenswürdig locker lässig pflegen rabiat rau rauh respektvoll ruppig rustikal rüd rüde salopp schroff verbindlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Umgangston‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn es etwas stressiger ist, wird der Umgangston manchmal auch rauer.
Die Zeit, 20.12.2012, Nr. 52
In den Bars, in denen sie verkehrten, waren Frauen nicht zugelassen und es herrschte ein rüder Umgangston.
Der Tagesspiegel, 26.10.2003
In jedem Falle ist der Umgangston zwischen den beiden Partnern festgelegt.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 287
Außerdem wird sich das Kind an den Tonfall der Worte gewöhnen und ihn zu seinem Umgangston machen.
Ichenhäuser, Ernst Z.: Erziehung zum guten Benehmen, Berlin: Volk u. Wissen 1983, S. 54
Der Umgangston wird kühl und entwickelt eine unverbindliche Höflichkeit, die rein praktisch gedacht ist und auch so verstanden wird.
Freyer, Hans: Gesellschaft und Kultur. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 24941
Zitationshilfe
„Umgangston“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Umgangston>, abgerufen am 20.10.2019.

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