Typenhebel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTy-pen-he-bel (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

Hebel an der Schreibmaschine, der die Type trägt und dem eine Taste zugeordnet ist

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Typenhebel verklemmten leicht, also sollten die Benutzer gezwungen sein, ihr Schreibtempo zu drosseln.
Die Zeit, 11.03.1994, Nr. 11
Wenn nebeneinander liegende Tasten bei größerer Schreibgeschwindigkeit angeschlagen wurden, verklemmten sich meist die Typenhebel der Versuchsmodelle.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.2000
Das Aluminium der Typenhebel sei nicht hart genug, schrieb der wackere Betriebsleiter an das Zentralkomitee.
Die Zeit, 20.10.1989, Nr. 43
Sie arbeiten auf dem Prinzip der uralten Schreibmaschine, abgewandelt auf dünne Nadeln anstelle dicker Typenhebel.
C't, 1994, Nr. 5
Das Glöckchen zirpt; wir kennen jeden Hebel; wir wissen Bescheid, und wenn die Typenhebel rauschen, so ist das süße Musik zur Arbeit der Gedanken.
Tucholsky, Kurt: Darf man tippen -? In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931]
Zitationshilfe
„Typenhebel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Typenhebel>, abgerufen am 21.05.2019.

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