Trog, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Trog(e)s · Nominativ Plural: Tröge
Aussprache
Wortbildung mit ›Trog‹ als Letztglied: ↗Backtrog · ↗Brunnentrog · ↗Fresstrog · ↗Futtertrog · ↗Holztrog · ↗Schweinetrog · ↗Spültrog · ↗Steintrog · ↗Waschtrog · ↗Wassertrog
eWDG, 1976

Bedeutung

längliches, ausgehöhltes Gefäß (aus Holz), das besonders beim Füttern von Tieren oder beim Backen verwendet wird
Beispiele:
ein hölzerner Trog
der Teig wird im Trog geknetet
die Schweine fressen aus dem Trog
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Trog m. ‘großes, muldenförmiges, oben offenes Gefäß’, ahd. trog (um 800), mhd. troc (auch ‘Sarg’), asächs. aengl. anord. trog, mnd. mnl. troch, nl. trog, engl. trough, schwed. tråg (germ. *truga-) ist wie ↗Truhe (s. d.) und mir. drochta ‘Faß, Tonne’ im Sinne von ‘aus einem Stamm, aus Holz gefertigtes Gefäß’ eine Bildung mit Gutturalsuffix zu dem unter ↗Teer (s. d.) genannten Ansatz ie. *deru-, *dreu-, *drū- ‘Baum’, eigentlich wohl ‘Eiche’. Während Trog auf ie. *druko- zurückgeht, weisen aengl. trīg, engl. tray ‘Schüssel, Schale, Tablett’, aschwed. trö ‘Meßgerät’ auf eine ablautende Variante ie. *drou-.

Thesaurus

Synonymgruppe
Bottich · ↗Kübel · ↗Tank · Trog · ↗Wanne · ↗Zuber

Typische Verbindungen
computergeneriert

Eimer Erde Futter Gegengewicht Heckenstallerstraße Hund Lichthof Reichstag Schiff Schwein Tiefbahnhof Tunnel Wahlkreis Wasser aufstellen ausheben beißen breit fließen füllen gefüllt gelangen hölzern kippen leer riesig schütten steinern tief wassergefüllt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Trog‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein offener "Trog" für die Bahn wäre 60 Millionen Mark teuer.
Süddeutsche Zeitung, 12.10.1998
Die faulen Lumpen liegen im Trog, der ganze Brei stinkt fürchterlich.
Die Zeit, 08.04.1998, Nr. 16
Dann muß der Teil des Troges, der die Flasche trägt, etwas angehoben werden.
Meyerhoff, Grete: Kleine Imkerschule, Berlin: Deutscher Landwirtschaftsverl. VEB 1981 [1970], S. 85
An Stelle des Fisches lag aber ein toter Hund im Trog.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 354
Als ich ans Ufer kam - wer saß auf einem Trog am Brunnen?
Schleich, Carl Ludwig: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen (1859-1919). In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 31483
Zitationshilfe
„Trog“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Trog>, abgerufen am 18.07.2019.

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